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Schlechte E-Mail-Adressen optimieren

E-Mail-Verkehr ist heute zu Tage gängiger Alltag. Vieler Orts hat es den Postverkehr schon komplett ersetzt und im Geschäftsleben ist die elektronische Post auch nicht mehr wegzudenken. Dennoch begegnen mir immer wieder sehr unvorteilhaft gewählte E-Mail-Adressen.

Hier ein paar Punkte, worauf man achten sollte.

Keine Pseudonyme

Gut, viele Leute besitzen nicht nur eine Mail-Adresse. Und natürlich kann darunter auch eine sein, auf die man sich Newsletter oder einmalige Registrieungsbestätigungen schicken lässt. Eine solche behandelt man also als Spam-Adresse und darf natürlich auch ein Kunstname besitzen.

Jedoch sollte dann darauf geachtet werden, dass sie wirklich nur dafür genutzt wird. In meiner Kontaktliste befinden sich aber auch einige no-goes. Ein süß klingender Kosename wie Schnuckelchen, ein imposanter Kriegername des Online-Spiels wie BlackKnight oder ein einfach wahllos gewählter Name wie Hans Wurst sollte definitiv nicht den Weg in andere Adressbücher finden.

 

Kein Geburtsdatum

Für Partnerbörsen, wo man schnell das Alter seines potentiellen Dates sehen möchte, vielleicht noch geeignet. Aber in einer E-Mail-Adresse hat es definitiv nichts verloren. Freunde sollten es sowieso kennen und Geschäftspartner hat es nicht zu interessieren. Wenn die Wunschadresse also nicht mehr verfügbar ist, sollte man anderweitig kreativ werden. Anbieten würde sich beispielsweise die Reihenfolge von Name und Nachname zu ändern, Erst- oder Zweitname abzukürzen oder ein Interesse bzw. Thema wie z.B. ‚Fotografie‘ oder ‚Web-Entwicklung‘ unterzubringen.

Richtiger Anbieter

Die Wahl des Anbieters ist natürlich Geschmackssache. Dabei sollte man sich idealer Weise an der Bedienoberfläche und der Verwaltbarkeit der Mails orientieren. Ich persönlich habe mich nach langer Zeit bei Freenet und der Verwaltung per Outlook (offline) für GMail entschieden. Es bietet durch ‚Labels‘ eine sehr gute Möglichkeit der Verwaltung (woran man sich allerdings unter Umständen gewöhnen muss) und nützliche Add-Ons wie ‚Undo Send‘, womit man kurze Zeit nach dem Senden, die Mail nochmal zurückholen kann.  Auch Outlook.com hat eine sehr aufgeräumte, wie auch gut zu verwaltende Struktur. Aber auch andere Dienste wie GMX oder web.de sind bestimmt keine schlechte Wahl. In Zeiten, in denen man aber vielleicht auch des öfteren E-Mails in andere Länder verschickt, bietet sich ein international bekannter Anbieter eher an. Hierbei würde mit Sicherheit noch Yahoo mitspielen.

Das einzige, womit ich mich nicht anfreunden kann, ist Hotmail. Zum einen klingt der Name schon sehr unseriös und ist auch eher ein Relikt aus Flirt-Zeiten in Chatrooms. Zum anderen hatte es Microsoft nie im Griff, Missbrauch zu verhindern. So wurden Hotmail-Adressen sehr oft zur Verbreitung von Viren genutzt. Selbst über den eigenen Account konnte hierbei umgemerkt Unsinn getrieben werden. Nicht ohne Grund hat Microsoft den Dienst inzwischen zusammen mit MSN (jetzt Skype) komplett eingestellt und zu Outlook migriert. Die @hotmail.com-Adresse bleibt zwar weiterhin erreichbar, aber alternativ kann man bis zu fünf Alias-Adressen anlegen und seinen Kontakten einfach die @outlook.com-Adresse mitteilen.

 

Eigene Domain

Der eleganteste Weg ist natürlich, sich eine Domain mit dem eigenen Namen oder der Firma zu sichern (www.eichkorn-MEDIA.com) und diese dann auch als E-Mail Endung zu nutzen. Die kann dann auch über Clients wie GMail oder Outlook verwaltet werden.

 

Fazit

Es macht definitiv einen Unterschied, ob ich eine BlackKnight89@hotmail.com oder eine mail@eichkorn-media.com weitergeben kann. Wer sich jetzt also selber an die Nase packen kann, sollte sich Gedanken darüber machen, ob es nicht an der Zeit ist, seriös zu wirken 😉 Die Umstellung auf eine ordentliche Adresse dauert nicht lange und kann sogar Verlustfrei passieren. Wer bei Hotmail bzw. Outlook ist, kann sich einfach eine Aliasadresse hinzufügen und wer auf GMail umsattelt, kann die E-Mails von nahezu jedem Anbieter importieren.

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